Glossar

Erklärung von Spezialbegriffen und Abkürzungen

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B

Barcode
aschinenlesbare Zeichenfolge, kommt vor als eindimensionaler Linen-Barcode, zweidimensionaler Datamatrix Code oder als Composite Code.


Bedarfssynchrone Produktion
Bezeichnet eine Produktionsstrategie, die als Ziel die Schaffung durchgängiger Material- und Informationsflüsse entlang der Lieferkette (Supply Chain) verfolgt und zur schnelleren Auftragsbearbeitung sowie Auftragsflüssen führen soll.


Benutzeroberfläche
Gesamtheit der Hard- und Softwarekomponenten, die einem Benutzer das Arbeiten mit dem Rechner erleichtern.


Bitmap
Bild, das punktweise abgespeichert wird und deshalb ein aus Punkten bestehendes Muster aufweist.


Bitmap Datei
Datei mit dem Atribut "*.bmp", die punktweise abgespeicherte Grafiken/Schriftzeichen enthält.


C


CMYK
Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (oder Key). Farben die im 4-Farb Druckprozess verwendet werden.


Colormanagement
Eine Methode zur Kalibrierung der Farbwerte von Ein- und Ausgabegeräten. Ziel ist es, einheitliche, reproduzierbare und möglichst farbgetreue Druckergebnisse zu erreichen.


Continuous Ink Jet (CIJ)
CIJ Tintenstrahldruckköpfe werden charakterisiert durch 3 Prozesse: (1) durch Druck generierte druchgängige Tropfengeneration, (2) Modulation durch Tropfenablenkung, (3) Tropfenzirkulation.


D


Data Matrix Code
Der Data Matrix Code ist ein zweidimensionaler Barcode beruhend auf schwarzen und weissen Zellen oder Modulen, welche in quadratischen oder rechteckigen Bildern angeordnet werden.


Dots Per Inch (DPI)
Maßeinheit für die Adressierbarkeit oder Auflösung von abtastenden oder druckenden Systemen. Generelll bedeuten mehr Druckpunkte pro Inch einen größeren Umfang an sichtbaren Einzelheiten im Bild oder eine höherer Dateigrösse.


Drop-On-Demand (DoD)
Tintenstrahl Druckkopf, welcher die Tropfen nicht kontinuierlich (vgl. CIJ), sondern entsprechend des Druckmusters auf Anforderung ausstößt. Der Ausstoß wird entweder durch piezoelektrischen Effekt (PIJ) oder durch einen thermischen Effekt (TIJ) erreicht.


Druckauflösung
Die Größe eines Merkmals, welches zuverlässig nachgebildet werden kann durch eine Drucktechnologie, z.B. 5 Micropunkt. Sie wird im allgemeinen häufig mit der Adressierung (DPI) verwechselt.


Düse
Bei Inkjet Druckköpfen verwandt zur gezielten Steuerung des Ausstoßes von Tintentröpfchen.


E


EFPIA
Die European Federation fo Pharmaceutical Industries and Associations ist ein europäischer Dachverband der nationalen Verbände forschender Pharmaunternehmen, sowie einzelner Pharmaunternehmen.


Encoder
Elektromagnetische Komponente, welche einen Weg oder Winkel in ein elektrisches Siganl umwandelt.


F


Ferngesteuerte Wartung
Über eine geschützte internetbasierte Verbindung können die Servicetechniker Wartungsarbeiten, Diagnosen und Fehlerbeseitigung ferngesteuert vornehmen. Dieses Verfahren sichert kurze Stillstandszeiten während der Reparatur und ermöglicht eine kostengünstigere Druchführung von Wartungsarbeiten.


Firmware
Auf einem Festwertspeicher vom Hersteller gespeicherte Systemsoftware.


Flowcontrol
Workflow System mit Linoprint spezifischem Funktionsumfang. Die Hauptkomponente ist der Job Ticket Editor, mit dem die Definition der Druckparameter und das Layout der variablen Druckinhalte erfolgt.


H


Hypertext Markup Language (HTML)
Eine Serie formatierter Kommandos, welche die Komponenten von Text- und Graphikmaterial im World Wide Web in konsistenter Form darstellen.


L


Lösungsmittelfarben
Farben, deren Hauptbestandteile flüchtige organische Stoffe sind.


M


Materialverträglichkeit
Vereinbarkeit zweier Stoffe, sodass sie einander keinen Schaden zufügen.


N


Non Impact Printing (NIP)
Druckverfahren, bei dem das zu bedruckende Substrat nicht mit dem Druckwerk in Berührung kommt und des weiteren keine feste Druckform benötigt.


O


Original Equipment Manufactor (OEM)
Hersteller fertiger Komponenten und Produkte, welcher er in den Handel bringt.


P


Perpheral Component Interconnection (PCI)
Ein PC-Bus-Standard zu Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Computer.


Personalized Print Markup Language (PPML)
Ist eine Auszeichnungssprache zum personalisierten Druck, also auf eine Zielgruppe oder Zielperson ausgerichtete Inhalte.


Piezoelectric Drop-on-Demand Inkjet (PIJ)
Ein Tintenstrahl Druckkopf, bei dem die Tropfendruckerzeugung mit einem piezoelektrischen Matkerial erfolgt.


Pixel
Kurzfassung für "picture element". Ein Pixel ist der kleinste auflösbare Punkt in einem Rasterbild. Er ist die Basiseinheit für den digitalen Druck.


Portable Document Format (PDF)
Ein elektronisches Datenformat von Adobe, welches erlaubt digitale Dokumente auf jede Plattform zu verschieben und diese ohne Formartierungsverlust im Originalzustand anzeigen kann.


Postpress
Sammelbegriff für alle Weiterverarbeitungsschritte an Druckerzeugnissen nach dem eigentlichen Druckvorgang.


Preflight Check
Vor dem Belichtungsvorgang wird ein Ausgabeprozess simuliert. Die Dateien werden u.a. auf das Vorhandensein benötigter Fonds und Abbildungen untersucht. Es können aber auch Warnungen bei zu geringer oder zu hoher Auflösung von Bildern, falsch definierter Schmuckfarben und anderen problematischen Elementen ausgegeben werden.


Prepress
Arbeitsvorgänge, die vor dem zu druckenden Ausgangsmaterial bis zur fertigen Druckvorlage erforderlich sind, wie z.B. Seitenlayout, Satzherstellung und Bildverarbeitung.


Prinect
Kurzfassung für "print connect". Ganzheitliches Workflow-Management-System der Heidelberger Druckmaschinen AG, welches alle Arbeitsschritte in der Produktion von Druckerzeugnissen unterstützt.


Produkt Erkennung
Ein Sensor zum Erkennen des zu bedruckenden Substrats, z.B. eine Lichtschranke


Prozessfarben
Sind die 4 Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK), aus welchen durch Mischung eine Vielzahl von Farben im Farbraum erzeugt werden können.


R


Raster Image Processor (RIP)
Ein Kombination von Computer Soft- und Hardware, welche den Druckprozess kontrolliert, indem es Bitmaps der Bilder kalkuliert un diese an die Druckmaschine weiter gibt um Bilder zu erzeugen. Eingangsformat ist meistens PDF oder PostScript.


Rendern
Im Bereich der Computergrafik bezeichnet Rendern die Erzeugung eines digitalen Bildes aus einer Beschreibung. Die Software bzw. das Software Modul, das diese Aufgabe übernimmt ist die Rendering Engine oder Renderer. Bei einer zweidimensionalen Bildbeschreibung ist mit Rendern die Rasterung gemeint.


S


Satelliten
Kleine Tropfen, die sich nach dem Ausstoß aus der Düse vom Haupttropfen lösen. Als Folge entsteht ein Farbnebel oder ein unscharfes Druckbild.


Sicherheitsdatenblatt
Unterlage, die wichtige Informationen zum sicheren Umgang mit Chemikalien enthält.


Single Pass
Ein Druckverfahren, bei dem alle Informationen ein einem Vorgang gedruckt werden.


Spät einzubindene variable Daten
Für das Markieren von Verpackungen mit produktionsrelevanten variablen Daten ist es erforderlich, diese Daten erst kurz vor dem Drucken zu generieren und dem eigentlichen Druckbild hinzuzufügen.


Spotfarben
Gegensatz zu Prozessfarben. Sie werden häufig auch Sonder- oder Schmuckfarben genannt. Sie werden als Einzelfarbe gedruckt und meist erst auf Anfrage vom Tintenhersteller erzeugt.


Spülung
Vorgang zur Wiederherstellung der Druckfähigkeit von Inkjet Druckköpfen, bei welchem die Tinten mit einem erhöhten Druck aus den Düsen gedrückt werden. Durch diesen Vorgang werden Luftblasen oder Schmutz aus den Düsen entfernt.


T


Thermal Inkjet (TIJ)
Der Druckkopf für Thermal Inkjet beinhaltet ein Heizelement in der Nähe der Austrittsdüse. Durch eine Volumenausdehnung bei Erwärmung wird Tinte aus der Düse ausgestoßen.


TIFF-Format
Kurzfassung für "Tagged Image File Format". Dateiformat, in dem Grafiken als Pixelgrafiken abgespeichert werden.


Tintenstrahl
Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe - zumeist Tinte - in Form kleiner Tropfen aus Düsen auf die zu bedruckende Oberfläche gebracht wird. Der Farbausstoß arbeitet dabei piezoelektrisch oder thermisch. Farb-Inkjet- Drucker arbeiten heute mit bis zu sechs Farben und weit über hundert einzelnen Düsen. Die Qualität ist, je nach Verfahren, mit der des 4-Farb Drucks vergleichbar.


Touchscreen
Berührungsempfindlicher Bildschirm zur Steuerung des Drucksystems.


Trapping
Der Begriff Trapping hat sich seit geraumer Zeit in der Printmedienindustrie etabliert. Damit ist die Über- bzw. Unterfüllung benachbarter Farbflächen gemeint, um sogenannte Farbblitzer zu vermeiden.


U


UV härtende Tinten
Farben, welche durch Bestrahlung mit UV-Licht aushärten. Die gehärtete Tinte ist im Vergleich zu wasserhalten und lösungsmittelhaltigen Tinten hoch beständig gegenüber äußeren Einflüssen.


UV Strahler
Strahler, welcher UV-Licht zum Härten von UV-empfindlichen Tinten emittiert. UV-Strahler werden heute in der Ausführung als Bogenstrahler oder als UV-LED angeboten.


V


Variable Data Exchange (VDX)
Es handelt sich hierbei um einen offenen Standard für den Austausch variabler Daten. Das Dateiformat basiert auf PDF und PPML.


Verbrauchsgüter
Produkte die nur einmalig Verwendung finden oder nur begrenzt haltbar sind.


W


Wasserhaltige Tinte
Tinte, deren Hauptbestandteil aus Wasser besteht, oft aber auch andere Lösungsmittel enthält.


Workflow
Verfahren zur Computer gestützten Organisation von Arbeitsabläufen. Dokumente werden in geordneter Weise von einer Arbeitsstufe zur nächsten bewergt. In der Druckindustrie ist dies z.B. Interpretieren, Colomanagement, Trapping, Rendering, Printing.

Language:

Heidelberg übernimmt mit der CSAT GmbH einen Hersteller von Digitaldruckmaschinen für den Verpackungsmarkt

Heidelberg übernimmt CSAT GmbH
  • Strategischer Zukauf erweitert Digitaldruckangebot im Wachstumsmarkt Verpackungsdruck 
  • Angebot zielt auf die wirtschaftliche Produktion von kleinen bzw. variablen Druckauflagen im Verpackungsbereich
  • Erschließung neuer zukunftsweisender Digitaldrucktechnologien
  • Kunden profitieren von gewohnter Vertriebs- und Servicequalität
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